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Sind Backlinks für SEO noch wichtig

Es sind mittlerweile über 700 Tage vergangen, seitdem das letzte Google Penguin Update ausgerollt wurde. Penguin 3.0 erblickte offiziell am 17.10.2014 das Licht der Google-Welt und wartet seit dem auf einen neuen Anstrich. Immer wieder hat die SEO-Szene vermutet und spekuliert, wann Penguin 4.0 offiziell vorgestellt wird. Erste Anzeichen, dass Googles neue Version des Backlink-Filters veröffentlich wird, gab es schon Ende 2015. Tatsächlich handelt es sich dabei „nur“ um das nächste Google Phantom-Update, welches einige Wochen später Anfang 2016 durch ein weiteres Core-Update flankiert wurde. Von Penguin weiter keine Spur – auch nicht Anfang Juli, wo es wiederum Auffälligkeiten in Sachen Google-Rankings gab, denn auch hier handelte es sich um ein weiteres Phantom-Update.

Wie wichtig sind Backlinks noch?

Wenn man über das Thema Suchmaschinenoptimierung spricht, dann fallen in der Regel damit verbunden immer auch zwei Begriff: Onpage und Offpage. Während Onpage oftmals als Synonym für jede Art von Content verstanden wird (zur Onpage-Optimierung gehört natürlich mehr dazu, als nur ein „bisschen“ Content-Marketing), so dreht sich bei der Offpage-Optimierung in der Regel alles um Backlinks und Mentions. Letztere haben gerade im Bereich Google Local SEO in den letzten Monaten stark an Bedeutung gewonnen, aber nach wie vor sind Backlinks eines der wichtigsten Zugpferde um das Ranking einer Website in den Google-Suchergebnissen geht. Dennoch wird in letzter Zeit immer häufiger diskutiert, wie wichtig Backlinks überhaupt noch sind.

Generell kann man sagen, dass die Bedeutung von externen Links nach wie vor kaum abgenommen hat – ohne Links keine Sichtbarkeit. Das gilt natürlich nicht für jede Website und jede Nische. Immer mal wieder haben SEO-Experten bewiesen, dass man eine neue Seite selbst in einem umkämpften Bereich auch ohne künstlichem Linkbuilding in wenigen Monaten an Top-Positionen der SERPs katapultieren kann. Aber hier gilt der Grundsatz: die Ausnahme bestätigt die Regel, denn ohne Backlinks geht es in den allermeisten Fällen so gut wie gar nicht vorwärts. Das gilt für das Jahr 2016 und wird auch anno 2017 so sein.

Die richtigen Backlinks machen den Unterschied

Wer sich in Sachen SEO ein bisschen auf dem Laufenden hält, für den ist die Tatsache nichts Neues mehr, dass Linkbuilding sehr viel schwieriger und kostenintensiver geworden ist sowie ein sehr subtileres Vorgehen abverlangt, als noch vor ein paar Jahren. Oftmals wird jedoch immer wieder behauptet, dass nur noch „hochwertige“ Backlinks wichtig wären. Hochwertig heißt oftmals, einen Sichtbarkeitsindex von 1,00 oder größer und natürlich thematisch passend und relevant. Dem ist aber nicht immer so, denn auch die oft verpönten Forenlinks können mit einer gezielten Strategie den gewünschten Effekt bringen, selbst wenn das jeweilige Forum einen Sichtbarkeitsindex von unter 1 aufweist. Viel wichtiger ist in der Regel die thematische Relevanz, d.h. passt das Linkziel wirklich zu dem Umfeld, aus dem es verlinkt wird.

Auch vermeintlich schwache Links können Traffic bringen

Reset – gehen wir noch einmal kurz auf den ursprünglichen Sinn der Backlinks zurück: Warum gibt es diese Links überhaupt? Ein Webseitenbetreiber oder Online-Redakteur empfiehlt dabei eine andere Website, bzw. benennt diese als Quelle. Im Prinzip ist dieses Vorgehen das Gleiche, wie beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit und daher räumt Google diesem SEO-Faktor eine so große Bedeutung ein. Während sich Suchmaschinenoptimierer beim Linkbuilding hauptsächlich auf technische KPIs stürzen (Sichtbarkeit, Trust, Citation der Quelle), vergessen viele SEOs immer wieder, dass Backlinks mehr können, als nur den Google-Bot anfixen. Backlinks können vor allem eine wertvolle Traffic-Quelle sein und damit einen echten Mehrwert liefern, welcher z.B. in wertvolle Leads oder Sales gemessen werden kann. Daher kann z.B. ein gut platzierter Forenlink viele neue Besucher auf eine andere Seite bewegen, die wiederum wieder zu zahlenden Kunden konvertieren können. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Linkquelle (z.B. das Forum oder der Blog) den technischen Kriterien des Linkbuilding genügt oder nicht. Entscheidend dabei sind die Anzahl an Besuchern, welche den Blogpost oder den Foreneintrag wahrnehmen und danach den Backlink anklicken.

Extended SEO – Backlinks für Amazon Produkte

Seit Ende 2015 ist in der SEO-Szene ein neuer Stern aufgegangen, welcher sich „Amazon SEO“ nennt. Gemeint ist dabei die Optimierung der Produktseiten des Marktplatzes, damit diese bei einer Suchanfrage der Amazon-Nutzer besser gefunden werden und damit mehr Sales generieren können. Auch Amazon hat ähnlich wie Google verschiedene Faktoren in seinen Suchalgorithmus integriert, um eine priorisierte Suchergebnisliste anzuzeigen. Backlinks von externen Websites wie Foren oder Blogs beeinflussen das Ranking auf Amazon dabei nicht direkt – aber indirekt können externe Linkverweise auf eine Amazon-Produkt super wertvoll sein.

Erfahrungsgemäß gibt es keinen anderen Onlineshop, welcher derart gute Conversion-Rates vorweisen kann, wie Amazon. Statisch konvertiert durchschnittlich jeder vierte Besucher des Marktplatzes zum zahlenden Kunden. Man stelle sich nun also vor, dass ein Amazon-Produkt in diversen Foren verlinkt wurde und dadurch von hunderten neuen Besuchern gesehen wird. Auf diese Weise können viele neue Käufer generiert werden, welche ohne die Backlinks von externen Seiten den Weg zu diesem einen Produkt bei Amazon kaum gefunden hätten.

Und nun kommt der Clou an der Geschichte: bei einer Amazon Optimierung konzentrieren sich viele Händler des Marktplatzes immer nur auf Amazon selbst. Dabei ist der Zugewinn von externem Traffic ein echter Game-Changer und beflügelt die Sales der Artikel. Jeder einzelne Sale steigert dabei den Verkaufsrang eines Amazon-Produktes, was wiederum direkt das Ranking des Produktes beeinflusst. Insofern können Backlinks bei einer Amazon-Optimierungsstrategie eine wichtige Rolle spielen.

Fazit

Oft totgesagt und dennoch quicklebendig – Backlinks haben auch in diesem Jahr kaum an Bedeutung verloren und werden es sehr wahrscheinlich auch 2017 nicht tun. Was sich geändert hat, ist die Strategie und die Sorgfalt mit der man das Linkbuilding vorantreiben muss. Neben technischen Werten wie der Sichtbarkeit und des Trusts einer bestimmten Link-Quelle, zählen vor allem auch die echten (menschlichen) Besucher einer Website eine wichtige Rolle. Jeder User kann ein potentieller Kunde sein – das gilt für Amazon, jeden Onlineshop, bzw. einer beliebigen kommerziellen Website gleichermaßen.

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Off-Site SEO: 5 Maßnahmen um Ursachen für Ranking-Verluste zu finden

Der Begriff Off-Site SEO bezeichnet die Suchmaschinen Optimierung einer Webseite, die durch externe Maßnahmen stattfindet. Diese externen Einflussfaktoren sind an erster Stelle Links, die von anderen Webseiten auf die eigene Webseite verlinken. Daher ist es im Gegensatz zur On-Site Optimierung schwer, die Maßnahmen zu beeinflussen und entsprechende Fehler zu finden. Was können SEOs tun, um die Ursachen zu finden, wenn die Webseite nach entsprechenden Optimierungsmaßnahmen immer noch nicht besser rankt? Weiterlesen

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Google Pengiun 4.0: großes Backlink-Update wird ausgerollt

Einst waren Backlinks die Energie-Quelle für jede erfolgreiche SEO-Strategie und wer genügend externe Verweise aufgebaut hat, konnte schnell die SERPs erstürmen. Das ist allerdings Jahre her und längst ist Google viel schlauer geworden und hat seinen Ranking-Algorithmus extrem ausgebaut und verfeinert. Neben uniquen Content und einer guten User Experience sind Backlinks zwar noch immer das wichtigste Mittel um eine Website in den Suchergebnissen nach vorn zu bringen, jedoch gilt es hier ein viel größeres Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. In den vergangenen 3 Jahren hat Google einiges gegen künstliches Linkbuilding unternommen und die Messlatte der Qualitätsstandards in Sachen Backlinks deutlich angehoben. Im April 2012 wurde dazu ein neuartiges Update namens „Penguin“ veröffentlich, mit dem es erstmals möglich war, die Qualität von externen Links zu bewerten. Fast vier Jahre später geht das Google Penguin Update nun in seine vierte Runde. Bereits letztes Jahr wurde verkündet, dass es in Kürze ein Penguin 4.0 Update geben sollte. Nun aber mit dem Beginn des neuen Jahres 2016 schein das Ausrollen gestartet worden zu sein. Weiterlesen

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SEO-Backlinks aufbauen für Beginner

Gastbeitrag von Giovanni Bruno, Bruno Marketing Kreativagentur

Im Online Marketing gibt es meiner Meinung nach 2 Kernkriterien.

  1. Baue fantastischen Content auf, der Massen begeistert.
  2. Berichte immer und überall darüber.

Backlinks findet man überall – besonders in Foren und Blogs wirken empfehlende Nutzer oft authentisch und sorgen für einen großen Teil der organischen Reichweite einer Website. Oft unterschätzen Unternehmen den Wert eines gut platzierten Backlinks, denn hochqualitative Backlinks sichern nicht nur das Interesse der Blog- und Forenteilnehmer. Sie sind auch in den Google-Suchergebnissen öffentlich sichtbar und beeinflussen die Metriken und das Ranking einer Website deutlich. Wer selbst Hand anlegen und mit einfachen Steps seine Reichweite erhöhen möchte, dem werde ich nachfolgend einige Tipps und Basics näher bringen. Weiterlesen

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8 wichtige Tipps beim aktiven Linkaufbau

Einer der wichtigsten Bereich der Suchmaschinenoptimierung bleibt der Linkaufbau. Google mag noch so viele Änderungen an seinem Algorithmus vornehmen und noch so viele Dinge in der Bewertung ändern, eine vernünftige Struktur an Backlinks auf die eigene Seite führt oftmals zu einem guten Platz in den SERPs. Allerdings gehört die Arbeit rund um den Linkaufbau auch zu den größten Herausforderungen, gerade für Einsteiger im Bereich der Optimierung für Suchmaschinen. Daher ist es wichtig, dass man sich mit den folgenden Tipps auseinandersetzt, die wir hier gesammelt haben. Weiterlesen

Wie du dich mit einer einfachen Analyse von einer Pinguin Penalty erholst

Wenn deine Seite eine Abstrafung erfahren hat, dann kann dir dieser Beitrag dabei helfen, sich davon wieder zu erholen. Denn viele Leute wissen nicht einmal, wie man sich von so einer Abstrafung von Google wieder erholt. In Foren gibt es eine Menge Meinungen, die dargeboten werden, um dem Problem auf die Schliche zu kommen. Wobei es meist Leute sind, die dann doch nicht soviel Ahnung haben.

Um eine Abstrafung auch ordentlich zu identifizieren, musst du ganz genau wissen, was das Problem tatsächlich ist. Wenn du das einmal genau herausgefunden hast, ist die Lösung sehr schnell herbeigeführt. Es gibt eine einfache Checkliste, um Backlink Abstrafungen zu beheben. Mit dieser Checkliste kannst du dir eine genaue Vorgehensweise zurechtlegen, die du dann umsetzt.

Im folgenden siehst du diese Vorgehensweise, um die Abstrafung dingfest zu machen und dagegen vorzugehen und dich von der Geiselnahme zu befreien.

Dieses Wissen brauchst du, um eine Google Abstrafung abzuschaffen

  1. Wie du Abstrafungen schnell und einfach analysierst, die auf Backlinks basieren
  2. Wie du all die benötigten Daten sammelst
  3. Wie man eine Backlink Analyse Checkliste aufbereitet
  4. Wie man die Daten nutzt, um einen positive und gezielten Plan für die Vorgehensweise zu entwickeln

Wichtige Werkzeuge und Software

Lade dir deine Backlinkliste herunter

  • SEOMoz (Gratis 30 Tage) – Großartige Software mit guten Werkzeugen, mit denen du deine Backlinks herunterladen kannst.
  • Ahrefs – Melde dich hier an für einen kostenlosen Zugang und lade deine Backlinks herunter
  • SEO Spy Glass (Gratis Version verfügbar) – Mit dieser Software lädst du dir deine Backlinks von verschiedenen Quellen herunter
  • Google Webmaster Tools – Melde dich zu den GWT an und du erhälst deine Liste der Backlinks ebenfalls gratis
  • Bing Site Explorer – Eine ebenfalls gute Möglichkeit deine Backlinkliste zu generieren

SEO Software und Werkzeuge

  • Scrapebox – Mit dieser Software hat wohl jeder SEO zu tun
  • SEO Tools for Excel – Tolles Plugin für Excel mit verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten

Lese jetzt die ganze Anleitung zur Backlink Analyse und dem Wiederaufbau nach einer Pinguin Abstrafung

Wurde deine Webseite mit einer Abstrafung von dem Pinguin Update getroffen? Dann hilft dir diese Anleitung mit einer Analyse deines Backlinkprofiles, deine bisherige Abstrafungen zu sehen und zukünftige Abstrafungen zu verhindern.

Wir sammeln erstmal alle Daten, die benötigt werden und können daraus einen Plan aufbauen, um die Abstrafungen wieder zu lösen.

Eine Vorlage in der Tabellenkalkulation für das Backlinkprofil erstellen

Ich habe mir meine eigene Vorlage für die Analyse meines Backlinkprofiles erstellt, mit der ich die Backlinks von zwei verschiedenen Webseiten analysieren kann.

Damit kann ich sehr deutlich darstellen, welche Prozesse ich auf welcher Webseite gemacht habe, inklusive den Daten aus den sozialen Medien und den Keywords. Die Daten über das Backlinkprofil sind in zwei Kategorien eingeteilt – alle und indexierte Links.

Backlinkprofil erstellen Vorlage

Die Klassifizierung für die Daten der Backlinks wurde wie folgt vorgenommen:

  1. Die Anzahl aller Links auf die Webseite
  2. % der Links, die von einzigartigen Domains stammen
  3. % der Links, die mit dem Anchortext übereinstimmen
  4. % der Links, die weitestgehend mit dem Anchortext übereinstimmen
  5. % der Links, die keinen Anchortext haben
  6. % der Links, die von einer Domain stammen, die nicht mehr im Index ist
  7. % der Links, die nicht im Index sind, die Domain aber schon

Diese Faktoren für indexierte Daten stimmen miteinander überein, bis auf einen Punkt. Aber nur für die Links, die bei Google indexiert sind. Man kann daraus schließen, dass Google nur die Links bewertet, die wirklich im Index sind. Und genau das kann ein Vorteil für das nächste Pinguin Update sein.

Die Analyse der Webseite 1

Die erste Webseite, die analysiert wurde, hatte über 33500 Links, aber nur knapp die Hälfte davon war im Index. Gut 90% der indexierten Links haben den fast gleichen Anchortext und das ist eine ungewöhnlich hohe Übereinstimmung. Die übrigen Links aus den nicht indexierten Links helfen dabei, diese Prozentzahl niedriger zu halten.

90% aller Backlinks stimmen wieder in den Anchortexten überein und haben den genau gleichen Text. Das ist natürlich wieder eine sehr große Übereinstimmung und sehr ungewöhnlich.

Um die Webseite 1 nun vor einer Abstrafung zu schützen, wären folgende Maßnahmen hilfreich:

  1. Indexieren aller Links, die keine übereinstimmenden Anchortext haben
  2. Die Links mit den gleichen Anchorlinks überarbeiten
  3. Die Anchorlinks nun gut verteilen, damit das Linkprofil sehr natürlich wirkt

Analyse der zweiten Webseite

Diese Analyse betrifft kleinere Webseiten mit etwa 185 Links, von denen auch nur 105 indexiert sind. Bei den Anchortexten gibt es einen guten Mix aus genau gleichen Texten, ähnlichen und unterschiedlichen Anchortexten.

Was macht diese Seite nun zu einem Rankingziel? Dazu bedarf es eines Blickes auf die % Links der aus dem Index entfernten Links von Domains, die ebenfalls aus dem Index entfernt sind. Fast bei einem Viertel davon traut Google den Backlinkquellen nicht. Daher sollte man sehr genau darauf bedacht sein, von welchen Quellen nun Backlinks kommen und welche Links genutzt werden, um Rankings zu erhalten.

Genau, vor allem Presseseiten betrifft dies. Die Presseseiten bekamen negative Beurteilungen, da die vielen Presseblogs deindexiert wurden. Glücklicherweise liegen diese Abstrafungen nicht an dem Pinguin und daher kann man mit dieser Erkenntnis einen Plan zum Wiederaufbau beginnen. Die Lösung liegt einfach daran, noch mehr Links aufzubauen mit weniger Links aus großen Presseportalen und eher damit zu beginnen, stattdessen nun stufenweise Links aufzubauen.

Wie du deine eigene Webseite analysieren kannst

Lade dir zuerst eine Liste mit all deinen Backlinks herunter für deine Analyse. Es gibt hier viele verschiedene Tools und Software, die das für dich sehr angenehm machen.

  • SEOMoz (Gratis 30 Tag) – Großartige Software mit guten Werkzeugen, mit denen du deine Backlinks herunterladen kannst.
  • Ahrefs – Melde dich hier an für einen kostenlosen Zugang und lade deine Backlinks herunter
  • SEO Spy Glass (Gratis Version verfügbar) – Mit dieser Software lädst du dir deine Backlinks von verschiedenen Quellen herunter
  • Google Webmaster Tools – Melde dich zu den GWT an und du erhälst deine Liste der Backlinks ebenfalls gratis
  • Bing Site Explorer – Eine ebenfalls gute Möglichkeit deine Backlinkliste zu generieren

Jetzt mag jemand sich eine der Möglichkeiten heraussuchen und eine bestimmte Software vor allen anderen präferieren. Aber es ist sinnvoll und wichtig, so viele der Lösungen zu nutzen wie möglich. Kopiere einfach alle URLs und alle Informationen aus den Tools in eine Liste hinein.

Hier siehst du die Vorlage, in die du deine Informationen hineinkopierst.

Backlinkliste vorbereiten

Entferne alle doppelten URLs und Angaben. Dann erweitere die Auswahl direkt.

Backlink-Tabelle

Als nächstes holen wir uns etwas mehr Informationen, wie beispielsweise die Root-Domain, den benutzten Anchortext, aktueller Status, indexierte URLs, die indexierte Domain und die Rankings für die Seiten von der URL und Domain.

Um diese Informationen zu erhalten, benutzen wir einfach die Software Scrapebox. Öffne Scrapebox und kopiere die URL Liste von deiner Liste hinein.

Root-Domains

Klicke auf den Befehl “auf Verzeichnis kürzen” und exportiere die Liste. Kopiere diese und füge sie in die Spalte für die Domains ein in deiner Vorlage zur Auswertung.

Um die Auswertung um den Page Rank zu erweitern, klicke auf den Befehl Pagerank prüfen und auf Domain Pagerank prüfen.

Backlink Export

Klicke auf Export und speicher deine Liste nun als XLS Datei. Um nun zu sehen welche Links indexiert sind, klicke auf Prüfe Indexierte und exportiere die Liste wieder als ein XLS Dokument.

Backlink-Liste Ranking

Jetzt brauchen wir die URL und das Ranking der Domain. Leere deine Liste, kopiere die Backlink Liste wieder hinein und klicke auf Prüfe den Pagerank und das Ranking der URL.

Backlink-Exportliste

Exportiere nun wieder beide Listen als XLS Datei und es bestehen nun ein paar weitere Informationsblätter, die man nun zusammenbringen muss.

Man sollte die XLS Dateien wie vielleicht aus der Informatik bekannt ist als selbstsprechend benennen, also direkt im Namen schreiben, was drin ist. So sind sie gut zu unterscheiden für spätere Arbeiten.

Nun sollte man eine Textdatei öffnen und die gesammelten Links der Backlinks hier einfüngen. Abspeichern und eine weitere Textdatei öffnen und dort die URL einfügen. Zurück in die Scrapebox, den Kasten mit Prüfe Links anklicken und die Webseite in Webseite öffnen, die Liste mit den Backlinks unter Blogliste öffnen. Auf Start den Prozess starten lassen und die Links werden geprüft.

Linkliste exportieren

Exportiere und speicher die Ergebnisse nun wieder im XLS Format und da alle Informationen jetzt generiert sind, ist es an der Zeit, um all diese Informationen in die Vorlage zu kopieren.

Das sind die Schritte, die man vornehmen muss, um die Anchortexte einzufügen, die Links und die Spalten für den Status:

  1. Öffne die Datei mit den gefundenen Links
  2. Schreibe „=vlookup(„ in die Spalte der Links in der Vorlage.
  3. Klicke auf den Backlink in der ersten Spalte von den gefundenen Links, um die Bezeichnung für das Popup zu kopieren. Das müsste etwas mit A2 und einem weiteren Komma sein.
  4. Wechsel jetzt auf die zweite Datei mit den gefundenen Link und markiere alle Sektionen.
  5. Schreibe Komma und 2 für die Spalte mit den Links, Falsch und eine Klammer zum Schließen.

Anchor-Liste kopieren

Für die Anchortexte kopiere den geschriebenen Code und für ihn unter die Spalte mit den Anchortexten ein. Tausche die 2 mit einer 3 aus und wiederhole dieses Vorgehen und wechsel die 3 zu einer 4 für den gleichen Status. Markiere die drei Spalten und mach einen Doppelklick um diese auszufüllen.

Domains mit vlookup

Die letzten vier Spalten werden auf die gleiche Weise gefüllt. Schreibe den gelichen Code wie oben gezeigt hinein mit einem =vlookup(, außer dass du nun die indexierte URL Datei aufrufst und diese Spalten markierst. Beende dies nun mit einem Falsch und einer geschlossenen Klammer wie auch oben beschrieben.

Wiederhole diesen Prozess für den Rest von der Spalte für die indexierten Domains, die Rankings der URL und das Ranking der Domainpage. Wenn das alles erledigt ist, sollte es in etwa wie das nächste Bild aussehen:

indexierte Domains

Nun da wir alle nötigen Informationen aus den selbst gestellten Dokumenten in die Tabelle gebracht haben, einfach Spalte A markieren und alles kopieren. Danach die Spalte C auswählen und alles hinein kopieren. Aber dazu erst einen Rechtsklick ausführen, Einfügen Spezial wählen und Werte klicken. Damit werden nur die Werte aus dem kopierten eingefügt.

Der nächste Schritt besteht darin, alle Backlinks zu entfernen, die keine Links mehr auf die Webseite haben. Dazu den Status anklicken und einen Filter aussuchen, nämlich die mit „gefunden“ und dann nur noch bestätigen.

Domain Filterliste

Alles was der Filter nun gewählt hat markieren und löschen, da dies die Links sein müssten, die ja keinen Link mehr auf die Webseite haben. Nun zurück zu dem Filter, auf „Gefunden“ klicken und nun sollten alle Links erscheinen, die wirklich aktiv sind.

Zum Schluss können wir unsere Vorlage nun weiter selbst ausfüllen. Dazu die Keywords eingeben, danach „#Links die das Keyword exakt treffen“ auswählen und den roten Text mit dem eigenen Keyword ersetzen. Das gleiche für die Keywords wiederholen, die ungefähr passen und überall wo rote Schrift angezeigt wird, die sagt „Keyword einfügen“.

Keyword Liste für Domains

Um herauszufinden, wie viele Domains wir haben, dient die Datei mit dem Backlinkprofil. Alles markieren, kopieren und in ein neues Arbeitsblatt einfügen. Die Duplikate entfernen.

Nach entfernen der Duplikate die einzelnen Domains markieren, um herauszufinden, wie viele Domains vorhanden sind. Dann die Anzahl der Domains in die Vorlage einfügen für die Analyse.

Um die indexierten Domains zu finden, dient nun die Vorlage. Darin die Domains filtern mit denen die ein „Ja“ oder ein „Nein“ darin haben. Diese markieren, um zu sehen, wie viele es davon gibt und die Anzahl wiederum in die Vorlage zur Analyse eintragen.

Jetzt sollte die komplette Datenübersicht in der Vorlage zur Analyse sein für die komplette Webseite 1.

Analyse Vorlage

Nach diesem Schritt brauchen wir nur die Spalten zu verbergen, die mit einem Hashtag beginnen. Also diese markieren und dann mit einem Klick der rechten Maustaste den Befehl „verbergen“ auswählen.

Backlinkprofil-Liste

Jetzt haben wir endlich alle unsere Vorbereitungen abgeschlossen und unsere Tabellen ausgefüllt mit den richtigen Informationen. Nun blicken wir mal auf die Zahlen, was diese uns über unser Backlinkprofil aussagen können.

Die Testseite ist aktuell auf der ersten Seite in den SERPS gelistet und daher sollte es doch ein paar gute Ergebnisse zu sehen geben. Und hier ist jetzt die Auswertung:

  • 129 links, 41 davon sind im Index
  • 9% Übereinstimmung in den Anchortexten
  • 5% der Anchortexte stimmen weitestgehend überein
  • 77% generierte Bezeichnungen
  • 6% der Links kommen von nicht mehr indexierten Domains

Mit diesen Zahlen lässt sich durchaus sagen, dass das Backlinkprofil dieser Webseite doch ganz ordentlich ist. Daher könnte eine Maßnahme sein, die noch nicht indexierten Links in den Index zu bringen.

Die große Bedeutung von einem Backlinkprofil

Man kann sich nun eine Vorlage für die Bedeutung eines Backlinksprofiles machen, in das dann jede weitere Analyse eingefügt wird.

Man kann dieses dann sogar dafür benutzen, andere Aspekte des Backlinkprofiles zu untersuchen, wie beispielsweise die besten Keywords und deren Anchortexte, in Prozentzahlen.

Es ist außerordentlich wichtig das eigene Backlinkprofil immer zu kontrollieren und aktuell zu halten. Dadurch schützt man sich vor sehr überraschenden Abstrafungen von Seiten Googles. Und man spart sich extrem viel Geld. Auf der anderen Seite kann die Analyse des Backlinkprofils dann für weitere Maßnahmen und Optimierungen die Grundlage sein.

Wichtige Werkzeuge und Software aus dieser Anleitung

Backlinkliste selber herunterladen mit dieser Software

  • SEOMoz (Gratis 30 Tag) – Großartige Software mit guten Werkzeugen, mit denen du deine Backlinks herunterladen kannst.
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  • Google Webmaster Tools – Melde dich zu den GWT an und du erhälst deine Liste der Backlinks ebenfalls gratis
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SEO Software und Werkzeuge

  • Scrapebox – Mit dieser Software hat wohl jeder SEO zu tun
  • SEO Tools for Excel – Tolles Plugin für Excel mit verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten